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Museum für moderne Kunst

Ausstellung 2003: Georges Braque

 

Zum ersten Mal in Griechenland, präsentiert das Museum für moderne Kunst (Vasilis und Eliza Goulandris Stiftung), vom 29. Juni bis 28. September 2003, Werke des großen französischen Malers Georges Braque (1882-1963). Der  Mann, der mit Pablo Picasso den Kubismus mitbegründet hat, gilt als einer der herausragendsten Persönlichkeiten der französischen Kunst im 20. Jahrhundert. Es werden eine Reihe von Skulpturen, Bildern und Gravuren aus seiner gesamten Schaffensperiode ausgestellt.

Anfangs beeinflusst durch Matisse und Derain mit den leuchtenden Farben und einer losen Struktur der Formen, orientierte er sich später an den Werken von Paul Cezanne und seine merkwürdig verzerrte Form und unkonventionelle Perspektive, um schließlich zu dem zu gelangen, was man Kubismus nennt. Seine intensiven Studien mit Lichteffekten und der Perspektive, führt ihn dazu, die künstlerischen Standardkonventionen in Frage zu stellen. So konzentrierte sich Braque auf die visuelle Illusion und die künstlerische Darstellung.

Seine enge Zusammenarbeit mit Picasso hat ihn inspiriert, Werke mit neutralen Farben und den komplizierten Mustern der facettierten Formen, heute als analytischer Kubismus bekannt, zu schaffen. Der analytische Kubismus wird durch den synthetischen Kubismus abgelöst, dessen Merkmal die Collagentechnik ist.

Im Ersten Weltkrieg wurde Braque ernsthaft verwundet und die enge Verbindung zu Picasso bestand nur noch sehr vereinzelt. Eine künstlerische Zusammenarbeit kam nicht mehr zustande.

Braque fuhr unermüdlich fort zu arbeiten und produzierte eine beträchtliche Anzahl von bemerkenswerten Bildern, Gravuren und Skulpturen.